“Wir haben im Zug erst mal kostenlosen Gin Tonic getrunken – dank irgendwelcher Gutscheine von der Deutschen Bahn. Eine Trulla mit kompletter Scheiß-Attitüde hat leider mein Getränk umgeschmissen. Gibt bessere Starts in eine Auswärtsfahrt. In Bielefeld angekommen, gab’s Döner. Zeit war genug, denn die Tür-Codes der Unterkunft haben nämlich nicht funktioniert. Frisch gestärkt konnten wir dann auf dem Weihnachtsmarkt den Ultras bei irgendeinem Geplänkel zuschauen. Ein paar echt nette Bielefelder Fans haben wir aber auch noch getroffen. Das Stadion war dann auch speziell: außen über diese freistehende Treppe hoch zur Tribüne, komplett Wind und Wetter ausgesetzt – schon wild. Das Spiel selbst war allerdings bitter. Mein erster richtiger Auswärtstrip und dann direkt 0:3 verloren. Das tat weh. Immerhin wurde ordentlich gesungen und gezündelt, das hat die Stimmung nochmal gehoben. Weitere Auswärtsfahrten werden definitiv folgen.” — anm
“Zum ersten Mal auf der Bielefelder Alm – ein cooles Stadion, eingebettet mitten ins Wohngebiet. Die Kneipen der Stadt waren dagegen weniger einladend, was den Gesamteindruck etwas getrübt hat. Die Choreo der Bielefelder Kurve war stark und definitiv ein Highlight des Tages. Auf dem Platz lief es dafür umso schlechter: eines der schwächsten Spiele bisher, inklusive verschossenem Elfmeter. Phasenweise völlig vogelwild – am Ende wurde man verdient aus dem Stadion „geprügelt“. Die Stadt selbst konnte an diesem Tag leider auch keinen bleibenden positiven Eindruck hinterlassen.” — sf