“„Sandhausen? Wo ist'n ditte bitte?“ – so oder so ähnlich lautete wohl die erste Reaktion vieler Freiburger. Benannt ist der Ort übrigens nach seinen Sanddünen. Die haben wir leider nicht zu Gesicht bekommen. Das Stadion selbst erinnerte mich ein wenig an das alte Dreisamstadion: ein ziemliches Stückwerk. Gefühlt wurde immer dann angebaut, wenn gerade etwas Geld vorhanden war. Dadurch wirkt das Ganze etwas zusammengewürfelt, hat aber durchaus seinen eigenen Charme. Irritierend war allerdings die Anordnung der Fanblöcke. Heim- und Gästefans stehen direkt nebeneinander, was für eine etwas merkwürdige Atmosphäre sorgt. Wobei das an diesem Tag ohnehin kaum ins Gewicht fiel – das Stadion war gefühlt fest in Freiburger Hand. Auf dem Platz gab es dann wenig Überraschungen. Der SC spielte die Partie souverän herunter und brachte den Sieg letztlich ungefährdet nach Hause.” — sf